Kreative Jahreszeit-Basteln

Die Zeit der Kürbisse ist auch die Zeit für Halloween. Das animiert in jedem Jahr groß und klein, Gesichter in die Früchte zu schnitzen und sie auszuleuchten.

Kinderspaß beim Basteln

Die Natur bietet uns im Herbst immer wieder ein farbenfreudiges Schauspiel. An den Tagen, die nicht gerade vom Regen getrübt sind, lassen sich bei einem Spaziergang viele bunte Blätter, Eicheln, Nüsse und Kastanien sammeln, um sie zu Hause kreativ zu verarbeiten. Der Herbst bietet viele Anlässe, dem Bastel-Hobby nachzugehen: Halloween und Sankt Martin sind nur zwei davon. Kinder lassen sich nicht nur beim Sammeln gern inspirieren, sie sind auch dankbar für pfiffige Bastel-Tipps.

Lustige Kürbisfiguren

Die Zeit der Kürbisse ist auch die Zeit für Halloween. Das animiert in jedem Jahr groß und klein, Gesichter in die Früchte zu schnitzen und sie auszuleuchten. Doch mit dem Kürbis lässt sich noch mehr basteln, lustige Figuren zum Beispiel. Gebraucht werden dafür kleinere Exemplare der Zier- und Speisekürbisse, bunte Blätter aus dem Wald, kleine Äste, Schaschlik-Stäbchen aus Holz, Lackmalstifte in Rot, Schwarz und Weiß, kleine aufklebbare Wackelaugen aus dem Bastelladen.

Nun kann es losgehen:

Die einzelnen Kürbisse werden mithilfe der Schaschlik-Stäbchen zu Figuren mit Kopf und Körper verbunden. Dazu werden an den Verbindungsstellen kleine Löcher vorgebohrt und die Stäbchen eingeklebt. Der Kopf lässt sich nun noch mit bunten Blättern schmücken, die kleinen Äste dienen als Arme und Beine am Körper. Anschließend das Gesicht aufmalen und die Augen aufkleben. Besonders Kreative gestalten selbst noch Kopfbedeckungen aus geteilten Kürbissen.

Bunte Halsketten

Wer in diesen Tagen mit offenen Augen durch die Natur läuft, für den gibt es viel zu entdecken. Nicht nur die warmen bunten Farben der Blätter bieten ein immer wieder neues Bild, auch viele Beeren und Früchte lassen sich jetzt noch finden. Aus diesen Fundstücken kann man sich sehr geschmackvoll gestaltete Herbstketten basteln, die selbst im trockenen Zustand noch dekorativ wirken. Was man draußen nicht mehr findet, dass lässt sich auch auf allerlei Märkten erstehen.

Für die Ketten benötigt man auf jeden Fall einen starken und reißfesten Faden.

Daran wird eine längere Nadel befestigt, um alle Fundstücke nach eigenen Vorstellungen aufzufädeln. Das können dann sein: Hagebutten, Wildrosenfrüchte, Maiskörner, Vogel- und Wacholderbeeren, Maiskolbenscheiben und ihre Blätter, bunte Blätter aus dem Wald, Erdnüsse, Mandeln, kleine Paprika-Schoten, Erlen- Zapfen, Holunder-Stöckchen und Lampionblumen. Die Blätter vor dem Auffädeln am besten rollen oder umbiegen. Den Abschluss jeder Kette bildet ein großes Blatt oder eines der Stöckchen.

Futterglocke für den Winter

Wenn wir uns dann schon mal zum Basteln aufgerafft haben, dann können wir auch gleich noch etwas sehr Nützliches bauen. Die Vögel im Winter brauchen unsere Hilfe und Unterstützung, damit sie weiterhin an Futter gelangen. Die Natur macht es ihnen da nicht gerade leicht. Mit wenigen Materialien und etwas Geschick kann man selbst für diese Zeit und Hilfe vorsorgen. Für eine Futterglocke benötigt man einen kleineren Blumentopf aus Ton, mit dem typischen Abflussloch, Kokosfett, eine Kordel und ein kleineres Stöckchen.

Das Futter selbst lässt sich im Handel erwerben, soweit man zu Hause nicht über derlei Vorrat verfügt.

Das Kokosfett wird in einem Topf erwärmt, kurz vor dem Schmelzpunkt wird das Vogelfutter hinzugegeben. Damit das Ganze geschmeidig bleibt, gibt man noch einige Tropfen Sonnenblumenöl hinzu. Nun verbindet man die Kordel mit dem Stöckchen und zieht sie durch das Loch im Tontopf. Der Stock sollte später zwanzig Zentimeter aus dem Futter heraus ragen, um den Vögeln das Landen und Festhalten zu erleichtern. Nun wird das Futtergemisch in den Topf gegeben, um es hiernach erkalten zu gelassen. Sollte das Abflussloch von der Kordel nicht vollständig ausgefüllt werden, so muss man es beim Eingießen zusätzlich etwas abdichten. Textquelle: Ralph Kaste