Leckere Plätzchen backen mit Kindern

Plätzchen backen mit Kindern sorgt für gute Laune. Vor allem Zeit muss man sich dafür nehmen…

Die Adventszeit beginnt.

Dazu gehören wie selbstverständlich in vielen Haushalten auch frisch gebackene Plätzchen. Erst damit stellt sich für die meisten das entsprechend heimelige Gefühl ein. Gerade Kinder sind in der Regel sehr dankbar, wenn sie dabei helfend eingebunden werden. Die Vorfreude auf das dabei Entstehende gehört zweifellos zu den Highlights in der Vorweihnachtszeit.

Natürlich ist das Plätchen backen mit Kindern in der Weihnachtsbäckerei auch pädagogisch wertvoll. Vermittelt es doch fast nebenbei den sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln, trainiert die Motorik, schärft die Sinne und vermittelt Grundkenntnisse über Maße und Gewichtseinheiten. Doch das soll gar nicht im Vordergrund stehen. Viel wichtiger ist wohl, mit Begeisterung das umzusetzen, was schon oft und ausdauernd im Spiel erprobt wurde: rührend, knetend und auch mal matschend etwas herzustellen, worüber sich anschließend alle lobend freuen werden. 

KGM-Tipp: Schöne Ausstechformen für Plätzchen

Plätzchen backen mit Kindern sorgt für gute Laune.

Vor allem Zeit muss man sich dafür nehmen. Nichts ist verdrießlicher, als ein ständig auf Uhr oder Smartphone starrendes Elternteil. Auch die Ungeduld, die Kindern nun mal eigen ist, muss beim Werkeln bedacht werden. Also nicht nur die stupiden Arbeiten verteilen, sondern besser immer mal wieder für Abwechslung sorgen und die Aufgaben ruhig zwischendurch tauschen. 

Auch der Arbeitsplatz muss natürlich der Größe des Kindes Rechnung tragen. Bewegungsfreiheit, gute Erreichbarkeit und viel Platz gehören damit zwingend zu den Vorbereitungen. Vorsicht am Herd sollte selbstverständlich sein. Letztlich entscheidend über Frust oder Freude kann nun aber auch die Auswahl des passenden Rezepts sein. Lieber einfach, unkompliziert und schnell, dann bleibt genügend Raum für Kreativität bei der Gestaltung. Der einfache Mürbeteig ist im Zusammenspiel schnell fertig und kann ausgerollt werden. 

Zum Ausstechen der Plätzchen können natürlich fertige Formen aus dem Handel dienen. Doch manchmal ist weniger auch mehr. So können einfachste kleine Behältnisse hier auch mal Formgeber sein. Sind alle Plätzchen gebacken und abgekühlt, folgt der Höhepunkt weihnachtlicher Backkunst: das Dekorieren. Für alles gibt es heute fertige Produkte zu kaufen.

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Doch das erstickt die Kreativität der Kinder, der man hier nun wirklich mal freien Lauf lassen kann. 

Als Zuckerguss, auf den man dann allerlei Verzierung aufkleben kann, dient fein gesiebter Puderzucker, der mit Zitronensaft versetzt wird. Wer hierbei mit wenig Flüssigkeit beginnt, kann die Konsistenz gut beeinflussen. Selbst der Guss kann gefärbt werden, um das Auge beim Genießen zu verzücken. So entstehen an einem fröhlichen Nachmittag wahre Kunstwerke, die Stolz verbreiten und zur Anerkennung herausfordern. Unvergesslich für jedes Kind.

Textquelle: R.Kaste