Pralinen selber machen für Anfänger

Pralinen selber machen? Mit diesem Backzubehör und Rezept können selbst Anfänger problemlos leckere Pralinenkreationen selbst erschaffen…

Ganz leicht können köstliche Pralinen selbst hergestellt werden. Mit einem einfachen Basisrezept lassen sich zahlreiche Pralinenkreationen selbst schaffen. Hierzu sind keine großen Kenntnisse oder Erfahrungen erforderlich. Das nachfolgende Pralinenrezept können auch vollkommen Unkundige sofort mit Erfolg in die Tat umsetzen. Gleichzeitig schmecken diese Pralinen so köstlich, dass sie sich auch als Geschenk eignen.

Ob zum Muttertag, zu Weihnachten oder auch als kleines Dankeschön, Pralinen sind immer ein passendes Geschenk. Sind die selbstgemachten Pralinen hübsch verpackt, lassen sie sich wirkungsvoll als nette Überraschung überreichen. Darüber hinaus bietet das Selbermachen von Pralinen immer den Vorteil, dass man ganz genau weiß, welche Zutaten in den Pralinen stecken. Und selbstgemacht schmecken sie noch besser. Letztlich kann man die Pralinen ganz nach den Vorlieben herstellen.

Backzubehör und Zutaten für professionelle Pralinen aus eigener Produktion

Zur Arbeitserleichterung werden im Handel viele Zubehörteile angeboten. Diese lassen sich leicht verwenden und sind auch pflegeleicht. Als Hilfsmittel sind fertige Pralinenhohlkörper sehr praktisch. Dazu gibt es noch besondere Fülltrichter, die das Einfüllen der selbstgemachten Pralinenfüllung erheblich erleichtern. Gerade wenn man noch ungeübt ist, sind diese Sets sehr zu empfehlen. Auch verschiedene Pralinenformen werden angeboten.

Wer ungefüllte Pralinen herstellen möchte, wird von den Förmchen begeistert sein. Sie bieten eine super einfache Anwendung und die Pralinenergebnisse sehen professionell aus. Und für ein sehr einfaches Herauslösen der Pralinen bieten sich Silikonformen an. Bei den Zutaten sollten übrigens nur sehr hochwertige Lebensmittel verwendet werden. Gerade bei Zartbitterschokolade sollte darauf geachtet werden, dass diese einen Mindestkakaoanteil von 70 % hat.

KGM-Tipp: Pralinen selber machen mit Schokoladenformen

Wichtige Tipps bei der Pralinenherstellung

Damit die Pralinen auch optisch überzeugen, sollte vorsichtig mit der Verarbeitung der Schokolade vorgegangen werden. Insbesondere die richtige Verarbeitungstemperatur der Schokolade ist sehr wichtig. Bei der verkehrten Temperatur können die Pralinen stumpf werden oder sogar fleckig. Dies wirkt optisch bei Pralinen nicht schön. Und immerhin isst das Auge mit.

Mit kleinen Tricks kommt es allerdings nicht soweit, dass die Pralinen zum Schluss nicht den gewünschten Glanz haben. Hierzu sollte die Schokolade vor dem Zerlassen gründlich zerkleinert werden. Sehr empfehlenswert ist es, die Schokolade in einer Schüssel aus Edelstahl im Wasserbad zu zerlassen. Dabei sollte die Temperatur bei ungefähr 40 Grad Celsius liegen. Ob die richtige Temperatur gewählt wird, kann immer sehr leicht mit einem Kochthermometer festgestellt werden.   

Einfach köstlich: Pralinen selber machen mit kreativer Füllung

Für eine individuelle Füllungskreation der Pralinen gibt es zahlreiche Möglichkeiten und Optionen. Dabei kann man auch immer schön kreativ sein und seinem Geschmack den Vorzug geben. Für Füllungen kann auch Alkohol zum Einsatz kommen, muss allerdings nicht zwingend. Auch spezielle Cremefüllungen werden für die Pralinen gern verwendet. Hierzu wird eine Creme aus Sahne hergestellt. Der sehr süße Zahn füllt seine eigenen Pralinenkreationen auch immer wieder mit Nougat oder Marzipan. Allerdings können prinzipiell auch Nuss- oder Fruchtfüllungen kreiert werden. Zu den Zutaten können auch immer wieder Pistazien oder Mandeln hinzugenommen werden und so eine eigene Mischung hergestellt werden.

Pralinenrezept für Anfänger

Das nachfolgende Rezept lässt sich sehr schnell in die Tat umsetzen und eignet sich insbesondere für Anfänger, weil es sehr einfach ist.

Unser Tipp: Chocolatier-Set (mit Schmelztopf + Gießformen)

Zutaten:

– 200 g Zartbitterschokolade mit mindestens 70 % Kakaoanteil

– 50 g Pistazien

– 50 g Rosinen

Zubehör:

– Pralinenformen

– Edelstahlschüssel

– Kochtopf

– Schneebesen   

Zubereitung:

Für die Pralinenherstellung muss zuerst die Schokolade geschmolzen werden. Hierzu wird die Schokolade in kleine Stückchen gebrochen und in die Edelstahlschale gegeben. Bei 40 Grad Celsius wird die Schokolade im Wasserbad geschmolzen. Die richtige Temperatur ist wichtig, damit die Schokolade auch hinterher schön glänzt. Falls es Zweifel an der richtigen Temperatur gibt, sollte ein Küchenthermometer genutzt werden.

Für das Wasserbad wird einfach Wasser in den Kochtopf gegeben und die Schüssel mit den gebrochenen Schokoladenstückchen hineingestellt. Das erwärmte Wasser lässt die Schokolade langsam schmelzen. Während des Schmelzvorgangs sollte die Schokolade immer umgerührt werden.

Nun werden die weiteren Zutaten zerkleinert in die Pralinenformen gegeben. Wenn die Schokolade aufgelöst ist, wird der Topf von der Herdplatte genommen und die flüssige Schokolade vorsichtig mit einem Löffel in die Formen gegeben. Danach sollten die Formen im Kühlschrank kaltgestellt werden. So wird die Schokolade schnell fest. Nach einigen Stunden können die Formen aus dem Kühlschrank genommen werden und die Pralinen können vorsichtig aus den Formen gedrückt werden. Die fertigen Pralinen kommen zur Lagerung entweder in eine Aufbewahrungsdose oder werden hübsch verpackt, falls sie verschenkt werden sollen.

Pralinen selber machen – Hinweis:

Wer keine Rosinen mag, nimmt einfach eine andere Sorte getrockneter Früchte, wie beispielsweise Pflaumen oder auch Beeren. Und die Pistazien lassen sich auch durch Nüsse jeder Art austauschen. Wichtig ist nur, dass die Zutaten schön zerkleinert in die Formen gegeben werden, damit die Pralinen beim Herausdrücken aus der Form nicht zerbrechen.

KGM-Tipp: BIO Studentenfutter 3×200 g